Pfarrkirche Gmunden Ort - virtueller Rundgang

 
 
 

 

Bauzeit und Kirchweihe:

Am 15. Aug. 1987 erfolgte der Spatenstich zur Kirche und bereits ein Jahr später, am 15. Aug. 1988 konnte ein erster Gottesdienst in der noch nicht fertigen Kirche gefeiert werden. Am 24. Dez. 1988 feierte man die Fertigstellung der Kirche und des Pfarrzentrums. Eröffnet wurde die Kirche mit der Christmette. Im folgenden Jahr, nämlich am 27. März 1989 erfolgte die feierliche Kirchweihe mit vorausgehender Glockenweihe (Ostermontag). Am 4. April 1994 konnte die Orgelweihe (Ostermontag) und am 4. März 2001 Weihe des Kreuzweges in der Kirche und in der Kapelle erfolgen.


Patrozinium: Ostersonntag

Der Titel der Kirche "Jesus, der Auferstandene" wurde von Prof. Peter Bischof in abstrakter Weise dargestellt. Das Glasfenster in der Altarwand zeigt in leuchtenden Farben und in einer deutlich erkennbaren Aufwärtsbewegung unseren Weg nach oben, hinein in das Licht: unsere Auferstehung.

 

 

 

Glasfenster

Die Glasfenster vorne links und rechts stammen vom gleichen Künstler, wurden aber erst anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Kirche 1999 eingesetzt. Sie verkünden die biblischen Themen "Die Verklärung Christi" (vorne links) und "Der Herr wird kommen in Herrlichkeit" (vorne rechts).
Alle Buntglasfenster dieser Kirche sind wie "Fenster in die Ewigkeit", weil sie uns an wesentliche Glaubenswahrheiten erinnern.

 

 

Altar und Lesepult

Altar und Lesepult stehen im Mittelpunkt jeder Eucharistiefeier. Durch das gleiche Material drücken sie die Zusammengehörigkeit von Eucharistiefeier und Wort Gottes aus. Der Tisch des Brotes (Altar) und der Tisch des Wortes (Lesepult) vergegenwärtigen den auferstandenen Herrn in der feiernden Gemeinde.

 

 

 

 

Der Tabernakel

Der Tabernakel ist herausgehoben durch ein umrahmendes Betonglasfenster, das ebenfalls von Prof. Peter Bischof stammt. Bei entsprechender Beleuchtung durch das Sonnenlicht umstrahlt es den Tabernakel bald im Kirchenraum, bald in der Kapelle dahinter.

 

 

Das Kreuz an der Altarwand

Das Kreuz ist um ca. 1780 entstanden. Der Künstler ist unbekannt. Der Kreuzbalken wurde neu dazugesetzt. Das Kreuz und darüber das Glasfenster zeigen die Einheit des gekreuzigten und auferstandenen Herrn Jesus Christus an. "Der Gekreuzigte ist auch der auferstandene Herr" (Zitat aus dem Manifest des österreichischen Katholikentages 1983).

Die Marienstatue

Die aus Holz geschnitzte "Madonna mit Kind" gibt in unmittelbarer Nähe des Altarraumes den Hinweis: Maria führt zu Jesus. Sie ist ein Werk des Bildhauers Sepp Moser (1925-1985) aus der Viechtau, Neukirchen bei Gmunden.

 

 

Der Kreuzweg

Der Kreuzweg wurde von der Künstlerin Frau Mag. Maria Schwarz, Wien, ausgeführt. Die 14 Kreuzwegbilder führen vom rückwärtigen Haupteingang nach vorne zum verklärten, gekreuzigten und auferstandenen Herrn. Nicht die 14. Station (Grablegung) beschließt den Kreuzweg, sondern der Blick auf den im Buntglasfenster abstrakt dargestellten verklärten und auferstandenen Jesus. Die Künstlerin hat sich in der Farbgebung der Thematik der Kirche "Jesus, der Auferstandene" angepasst. Die meisten Stationen lassen schon das Ziel der Auferstehung erkennen, so dass das Leid diesem Ziel untergeordnet ist. Eingeweiht wurde der Kreuzweg vom Generalvikar der Diözese, Herrn Prälat Mag. Josef Ahammer am ersten Fastensonntag 2001.

 

 

 

 

 

 
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